PLANUNG






Vom ersten Entwurf, über die Genehmigungsplanung, bis hin zur Angebotseinholung bei ausführenden Firmen und schließlich der Wertung der Angebote, ich unterstütze Sie gerne bei Ihrem Bauvorhaben.

Aber auch viele rechtliche Fragen lassen sich schnell und einfach klären, ohne dabei "schlafende Hunde" zu wecken.

Durch meine beruflichen Tätigkeiten bei verschiedenen Behörden kenne ich die meisten auftretenden Fragen und die zu erwartenden Schwierigkeiten nur zu gut.

Als uneingeschränkt bauvorlageberechtigter Bauingenieur kann ich neben der Baugenehmigung natürlich auch den Brandschutznachweis erstellen.
Ganz egal, ob Einfamilienwohnhaus oder Sonderbau!

Brandschutzplanung






"Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden‚ Jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen lediglich einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss."
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen 14.11.1985
Schon im Mittelalter haben verheerenden Stadtbrände dafür gesorgt, dass Menschen sich Gedanken zur Bebauung ihrer Städte gemacht haben. Die enge Bauweise verschwand und die ersten " Raumordnungsgesetzte" wurden eingeführt. Man definiert bis heute unter z.B. den erforderlichen Abstand zwischen Gebäuden, um eine direkte Brandübertragung zu verhindern. Dafür wurden unter anderem die Bauordnungen in Deutschland eingeführt, als Basis dient dabei eine Musterbauordnung. Baurecht ist Ländersache, daher wurde diese Grundlage in den Bundesländern als Landesbauordnung, z.B. die Bayerische Bauordnung, eingeführt. Brennen tut es natürlich überall gleich, daher gibt es im Brandschutz wenig Unterschiede. Allgemein wird gefordert, dass bauliche Anlagen so " anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden." Der allgemeine Brandschutz besteht aus vier Säulen:

  • der bauliche,
  • der anlagentechnische,
  • der betrieblich-organisatorische und
  • der abwehrende Brandschutz.

Im baulichen Brandschutz wird geregelt wie man beispielsweise Brandabschnitte bildet, feuerwiderstandsfähige Bauteile werden definiert oder die Lage und Länge von Rettungswegen festgelegt. Durch Einsatz spezieller Anlagen werden Brandrisiken minimiert, Flucht- und Rettungswege gesichert und Funktionen aufrechterhalten. Solche Anlagen sind zum Beispiel Rauchabzugsanlgen, Rettungswegkennzeichen oder Brandmeldeanlagen. Daneben gibt es die Organisation durch Fluchtwegpläne, Brandschutzordnungen oder Verhaltensanweisungen für Personal. Und zu guter Letzt bleibt es die Aufgabe der Feuerwehr den Brand zu bekämpfen und zu helfen.

Nach § 11 Bauvorlagenverordnung sind für den Nachweis des Brandschutz im Lageplan, in den Bauzeichnungen und in der Baubeschreibung, soweit erforderlich, anzugeben:

  1. das Brandverhalten der Baustoffe (Baustoffklasse) und die Feuerwiderstandsfähigkeit der Bauteile (Feuerwiderstandsklasse) entsprechend den Benennungen nach Art. 24 BayBO oder entsprechend den Klassifizierungen nach den Anlagen zur Bauregelliste A Teil 1,
  2. die Bauteile, Einrichtungen und Vorkehrungen, an die Anforderungen hinsichtlich des Brandschutzes gestellt werden, wie Brandwände und Decken, Trennwände, Unterdecken, Installationsschächte und -kanäle, Lüftungsanlagen, Feuerschutzabschlüsse und Rauchschutztüren, öffnungen zur Rauchableitung, einschließlich der Fenster nach Art. 33 Abs. 8 Satz 2 BayBO,
  3. die Nutzungseinheiten, die Brand- und Rauchabschnitte,
  4. die aus Gründen des Brandschutzes erforderlichen Abstände innerhalb und außerhalb des Gebäudes,
  5. der erste und zweite Rettungsweg nach Art. 31 BayBO, insbesondere notwendige Treppenräume, Ausgänge, notwendige Flure, mit Rettungsgeräten der Feuerwehr erreichbare Stellen einschließlich der Fenster, die als Rettungswege nach Art. 31 Abs. 2 Satz 2 BayBO dienen, unter Angabe der lichten Maße und Brüstungshöhen,
  6. die Flächen für die Feuerwehr, Zu- und Durchgänge, Zu- und Durchfahrten, Bewegungsflächen und die Aufstellflächen für Hubrettungsfahrzeuge,
  7. die Löschwasserversorgung.

Bei Sonderbauten, Mittel- und Großgaragen müssen, soweit es für die Beurteilung erforderlich ist, zusätzlich Angaben gemacht werden, insbesondere über:

  1. brandschutzrelevante Einzelheiten der Nutzung, insbesondere auch die Anzahl und Art der die bauliche Anlage nutzenden Personen sowie Explosions- oder erhöhte Brandgefahren, Brandlasten, Gefahrstoffe und Risikoanalysen,
  2. Rettungswegbreiten und -längen, Einzelheiten der Rettungswegführung und -ausbildung einschließlich Sicherheitsbeleuchtung und -kennzeichnung,
  3. technische Anlagen und Einrichtungen zum Brandschutz, wie Branderkennung, Brandmeldung, Alarmierung, Brandbekämpfung, Rauchableitung, Rauchfreihaltung
  4. die Sicherheitsstromversorgung,
  5. die Bemessung der Löschwasserversorgung, Einrichtungen zur Löschwasserentnahme sowie die Löschwasserrückhaltung,
  6. betriebliche und organisatorische Maßnahmen zur Brandverhütung, Brandbekämpfung und Rettung von Menschen und Tieren wie Feuerwehrplan, Brandschutzordnung, Werkfeuerwehr, Bestellung von Brandschutzbeauftragten und Selbsthilfekräften.

Anzugeben ist auch, weshalb es der Einhaltung von Vorschriften wegen der besonderen Art oder Nutzung baulicher Anlagen oder Räume oder wegen besonderer Anforderungen nicht bedarf (Art. 54 Abs. 3 Satz 2 BayBO). Der Brandschutznachweis kann auch gesondert in Form eines objektbezogenen Brandschutzkonzepts dargestellt werden.

Wissenswertes






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Abstandsflächen

Abstände und Abstandsflächen



Zwischen Gebäuden ist ein Brandabstand von mindestens 5,0m einzuhalten.
Bei einem Abstand zur Grundstücksgrenze von 2,5m wird der Abstand zu Nachbargebäuden dadurch gewährleistet.
Der Abstand von 5,0m zu anderen Gebäuden ist immer dann erforderlich, wenn keine Brandwand oder eine Wand anstelle einer Brandwand (oder einer Abschlusswand entsprechend der Gebäudeklasse) erstellt wird.

Der Abstand nach Art 28 ist immer die Luftlinie, nicht der senkrecht Abstand zur Außenwand. Also anders als bei der Tiefe der Abstandsfläche nach Art 6!



Je nach Gebäudestellung zur Grenze werden verschiedene Abstandsübernahmen und Abstandsflächenübernahmen erforderlich.
Die Tiefe des übernommenen Abstands oder Abstandsflächen wird senkrecht zur Grenze des übernehmenden Eigentümers gemessen. Es unterscheiden sich also die Tiefe der auf das Grundstück fallende Abstandsfläche nach Punkt 5 (bzw. 6 beim Brandabstand) des Formulars zur Übernahme von der zu übernehmende Abstandsflächentiefen nach Punkt 7 des Formulars.
Bei der Prüfung ob eine Gebäudeabschlußwand mit Brandschutzqualität nötig ist, ist als eine Streifen von 2,5m zur Grundstücksgrenze zu prüfen

Im Bild erkennbar:
Trotz Einhaltung der Mindestabstandsfläche von 3,0m wird der Mindestabstand zur Grenze unterschritten, eine Übernahme wird erforderlich!



Rechnerisch ergibt sich dieses Problem bei einer Gebäudedrehung zwischen ca. 34° und 56° zur Grenze


Ermittlung der Abstandsflächen
(in Gemeinden mit höchstens 250.000 Einwohnern)
zunächst die Ansicht der Giebelwand


Aus den drei Wandhöhen (links, mitte und rechts) ergibt sich die giebelseitige Abstandsfläche.
Mit dem Faktor 0,4 ...in Gewerbe- und Industriegebieten 0,2.


SONDERFALL:
Gebäude ohne Abstandsflächen oder in den Abstandsflächen anderer Gebäde zulässig.
Für die Grenzgaragen nach Art 6 Abs 7 wird die Wandhöhe des Giebels anders berechnet, denn hier wird die Giebelfläche erst ab einer Dachneigung von 45 Grad mit 1/3 zur Wandhöhe dazu gerechnet (ab 70 Grad dann vollständig).

An der Traufseite sieht es so aus



Nach der Ermittlung der Abstandsflächen folgt das Eintragen in das Formular
Download der Originalformulare unter stmbi.de

"Erklärung zur Übernahme der Abstandsfläche/des Abstands".


Seite 2


Zur Erklärung die folgenden Bilder:
Zunächst die Tiefe der Abstandsfläche nach Art 6 BayBO


Und jetzt der Abstand nach Art 28 BayBO



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